SINGEN trotz CORONA

Wohlfühlmomente in der Chorgemeinschaft

Auch der Männerchor war begeistert: wenn auch mit Abstand, aber wieder gemeinsam singen tut so gut!                   

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Polyhymnia Chöre Singen im Freien

Vor Beginn der Corona-Krise kamen bei den Polyhymnia Chören immer ca. 30 bis 40 Sänger*innen in den Chorproben zusammen. Sie standen oder saßen dicht beisammen, damit sich der Klang der vier oder mehr Stimmen von Sopran, Alt, Tenor und Bass zur perfekten Harmonie mischen konnte. Dann war auf einen Schlag Schluss. Für ein Vierteljahr gab es kein Singen mehr, keine Wohlfühlmomente in der Chorgemeinschaft, keine Vorfreude auf die gemeinsamen Auftritte. Mit Dankbarkeit wurde ab Juni die Möglichkeit ergriffen, ganz vorsichtig wieder in den Chorprobenbetrieb einzusteigen. Seit knapp vier Wochen ist das Singen im Freien wieder möglich – solange die notwendigen Schutzmaßnahmen wie Protokollierung der Teilnehmenden, Mindestabstand und maximal eine Stunde Chorprobe eingehalten werden. Die Polyhymnia Chöre proben unter den vorgegebenen Bedingungen endlich wieder. Für Chorleiter Gottfried Kärner wurde eine Plexiglasschutzwand angeschafft. Der Corona-Proben-Prozess ist zeitaufwendig und mühevoll, lohnt sich aber! Auf Distanz zu singen, erfordert eine ganz neue Sensibilität von Chorleiter und den Sängern und Sängerinnen.  Die Sänger*innen sind wegen dem Abstand auf sich allein gestellt, jeder kann sich besser kontrollieren, die Konzentration steigt. Und alle sind sich einig: Besser eingeschränkt proben als gar nicht! Gemeinschaft tut gut! Singen ist ansteckend!